Pilgertour nach Santiago de Compostella

Am 2. September 2012 machten wir uns auf den Weg nach Santiago de Compostella. Es mag eigenartig sein das Motorradfahren und das Pilgern zu verbinden und doch gilt für beides: "Der Weg ist das Ziel".

 

 

Der Motorradfan fühlt den Wind im Haar, die Freiheit und die Straße unter sich, ebenso der Pilger. Der Biker ist unter seinem Helm alleine und in Gedanken ganz bei sich, wie in einer Meditation. Dem Wallfahrer geht es ähnlich, ob er nun betet oder nicht. Beides miteinander zu verbinden, scheint also nach anfänglicher Skepsis auch irgendwie logisch.

(von Katharina Springer 2010)

 

Nach 2700 km Anfahrt, auf kleinsten Straßen, gingen wir die letzten ca. 120 km bis Santiago zu Fuß. Die Strecke zum Kap Fisterra und der Heimweg (ca. 3000km) wurden dann wieder per Bikes zurückgelegt. Unser Zeitfenster betrug 28 Tage.


Pilgertag 1

Pilgertag: 02.09.2012

 

Etappe: Räckelwitz - Waldsassen

Start-Ziel: 10:30 – 17:30

Strecke: 275 km mit Motorrad

Nachtlager: Klosterherberge Waldsassen

 

 

Wegnotizen:

Nach herzlicher Verabschiedung in Räckelwitz und Dürrwicknitz (mit Segnung von Mensch und Maschine- siehe Foto) problemlose Fahrt bei idealem Wetter.

Einfache Schlafsackunterkunft im Kloster ( 5€ p.P. ) und leckeres, reichhaltiges Abendessen in der Klosterschänke.



Pilgertag 2

Pilgertag: 03.09.2012

 

Etappe: Waldsassen – Baienfurt

Start-Ziel: 09:30 - 18:45

Strecke: 398 km mit Motorrad

Nachtlager: bei Schlappa's in Baienfurt

 

 

Wegnotizen:

Ruhige Nacht (hatten die gesamte Pilgerherberge für uns). Gutes Frühstück im Kloster, danach etwas langwierige Fahrt mit vielen Umleitungen. Wieder optimales Fahrwetter. Nach herzlichem Empfang mit Wein und Bier freuen wir uns auf einen schönen (langen) Abend.

Pilgertag 3

Pilgertag: 04.09.2012

 

Etappe: Baienfurt – Voujeaucourt (F)

Start-Ziel: 11:00 – 18:45

Strecke: 304 km mit Motorrad

Nachtlager: Hotel de la Place

 

 

 

Wegnotizen:

Nach feuchtfröhlichem Abend und seliger Nachtruhe gab es ein super Frühstück (sogar mit Proviant für die Fahrt-Vielen Dank noch mal!)

Kurze Stippvisite bei Onkel und Tante in Weingarten (auch euch noch mal ein herzliches Dankeschön für alles)! Danach tolle Fahrt durch den Schwarzwald

ins für uns gewöhnungsbedürftige Frankreich. Hotelunterkunft geht so. Lassen den Tag mit Käse, Knackern von der Verwandtschaft und Wein ausklingen.



Pilgertag 4

Pilgertag: 05.09.2012

 

Etappe: Voujeaucourt (F) – Chevagnes (F)

Start-Ziel: 09:45 – 18:45

Strecke: 335 km mit Motorrad

Nachtlager: Pension

 

 

 

Wegnotizen:

Gut geschlafen im mäßigen Hotel. Danach schöne Fahrt durch überwiegend tolle Landschaften. Besonders entlang des Doubs bei Besancon und durch

traumhafte Weinanbaugebiete. Nach langer Suche finden wir eine top Unterkunft in Chevagnes (sehr stilvoll), leider ohne Internet.



Pilgertag 5

Pilgertag: 06.09.2012

 

Etappe: Chevagnes (F) – Bergerac (F)

Start-Ziel: 10:15 – 19:30

Strecke: 365 km mit Motorrad

Nachtlager: Europ'Hotel Bergerac

 

 

Wegnotizen:

Heute hatten wir eine abwechslungsreiche Fahrt durch Berge, Wiesen, Wälder und schöne Ortschaften bei fast schon zu warmem Wetter (bis 30°C). In der sehenswerten Weinstadt Bergerac kommen wir in einem guten Hotel unter. Nach einem abendlichen Stadtbummel gehen wir nun geschafft ins Bett.



Pilgertag 6

Pilgertag: 07.09.2012

 

Etappe: Bergerac (F) – Roncesvalles (E)

Start-Ziel: 09:00 – 18:00

Strecke: 302 km mit Motorrad

Nachtlager: Pilgerhotel La Posada

 

 

Wegnotizen:

Ohne Frühstück starten wir zeitig Richtung Pyrenäen. Trotz heißer Temperaturen (33°C) ist die Fahrt interessant und kurzweilig. In Saint-Jean-Pied-de-Port (sehenswert) haben wir ersten Kontakt mit Jakobspilgern. Gegen 17.00 Uhr passieren wir die spanische Grenze. Im Pilgerhotel La Posada finden wir ein Zimmer und lernen beim Pilgermenü (sehr lecker) nette Leute kennen. Dani besucht ihre erste Pilgermesse. So kann es weiter gehen! Alles Gute lieber Gregor!



Pilgertag 7

Pilgertag: 08.09.2012

 

Etappe: Roncesvalles (E) – Carrion de los Condes (E)

Start-Ziel: 09:00 – 19:00

Strecke: 367 km mit Motorrad

Nachtlager: Camping El Eden

 

 

Wegnotizen:

Früh aufgebrochen erreichen wir nach einer Stunde Fahrt Pamplona (kurze Stadtbesichtigung). Nach anspruchsvollen, kilometerlangen, spaßmachenden aber zeitraubenden Bergpasspassagen (ca.100km) fahren wir bei 33°C fast 200km durch die Meseta (was nicht so toll war). Viel zu spät suchen wir eine Unterkunft und müssen folgerichtig zelten. Und jetzt sieht's auch noch nach Regen aus.



Pilgertag 8

Pilgertag: 09.09.2012

 

Etappe: Carrion de los Condes (E) – Quiroga (E)

Start-Ziel: 10:30 – 17:00

Strecke: 285 km mit Motorrad

Nachtlager: Hostal Quiroga

 

 

 

Wegnotizen:

Gut ausgeschlafen sind wir gegen 8.00 Uhr aus den Schlafsäcken gekrochen, konnten aber wegen langer Zelttrocknungs- und Einpackzeit erst spät starten. Der Weg nach Galicien war anstrengend (wieder sehr warm) aber abwechslungsreich. Durch schöne Städte mit gigantischen Kirchen, Burgen, Klöstern oder Orte mit Erdhäusern und die Bergwelt Galiciens führte uns unsere Strecke. Morgen haben wir noch 70km bis zum Ausgangsort unserer „Fußpilgerung" zu fahren.



Pilgertag 9

Pilgertag: 10.09.2012

 

Etappe: Quiroga (E) – Sarria (E)

Start-Ziel: 09:30 – 10:15

Strecke: 52 km mit Motorrad

Nachtlager: Hotel Villa de Sarria

 

 

Wegnotizen:

In nur 45 Minuten erreichen wir mit den Bikes Sarria, von wo es nun zu Fuß nach Santiago weitergehen soll. Gleich im ersten Hotel haben wir Glück. Es ist ideal für unser Vorhaben geeignet. Die Motorräder stehen sicher in der Garage, die Zimmer sind tipptopp und an der Rezeption versteht man uns prima. Nun, wo wir alles umgepackt und weggeschlossen haben, bleiben uns nur noch unsere zwei Rucksäcke mit dem Nötigsten. Nachmittags noch ein kleiner Stadtbummel bevor es morgen richtig losgeht.



Pilgertag 10

Pilgertag: 11.09.2012

 

Etappe: Sarria (E) – Portomarin(E)

Start-Ziel: 7:00 – 14:30

Strecke: 23 km zu Fuß

Nachtlager: Albergue Ferramenteiro

 

 

Wegnotizen:

Aufgeregt starten wir noch bei Dunkelheit die erste Fußpilgeretappe. Der Weg beinhaltet alles, was es gibt. Berge, Felder, Wiesen, Wälder, Flüsse, Kühe und Ortschaften prägen die Landschaft. Das Wetter ist zum Laufen optimal. Sonne und Wolken wechseln sich ab und die Temperaturen liegen unter 30°C. Nach ca. 20km merken wir die Last der Rucksäcke schon ziemlich heftig und auch unsere Füße melden sich mit leichten Schmerzen. In Portomarin werden wir nun das erste Mal in einer Massen-Pilgerherberge (130 Betten) schlafen. Aber vorher steht noch der Altstadtbummel auf dem Plan.

Noch ca. 95 km bis Santiago.



Pilgertag 11

Pilgertag: 12.09.2012

 

Etappe: Portomarin (E) – Palas de Rei (E)

Start-Ziel: 6:45 – 15:00

Strecke: 24 km zu Fuß

Nachtlager: Pension Casa Curro

 

 

Wegnotizen:

Vor 6.00 Uhr wurden wir durch „Zeitiglosgeher" aus den Träumen geholt und beschlossen kurzerhand auch zu starten. Mit Stirnlampe bewaffnet pilgerten wir dem Morgengrauen entgegen. Die Etappe war gleichermaßen schön wie die Gestrige, auch das Wetter spielte wieder gut mit. Nur unsere Beine, Füße und Schultern hatten keinen sonderlichen Spaß am Camino und machten sich beizeiten schmerzhaft bemerkbar. Doch gemeinsam schafften wir es bis Palas de Reis. Frisch geduscht und in freudiger Erwartung auf das „Zielbier" sind nun alle Plagen bald vergessen.

Noch ca. 71 km bis Santiago.



Pilgertag 12

Pilgertag: 13.09.2012

 

Etappe: Palas de Rei (E) – Melide (E)

Start-Ziel: 8:00 – 13:00

Strecke: 16 km zu Fuß

Nachtlager: Albergue O'cruceiro

 

 

Wegnotizen:

Ausgeschlafen aber jeden Muskel spürend nehmen wir die nächste Pilgeretappe in Angriff. Unseren Morgenkaffee bekommen wir erst nach ca. 6 km (2h). Eher finden wir keine Bar die geöffnet hat. Der Weg ist gut, genau so auch das Wetter. Um uns etwas zu schonen (es schmerzt so einiges) beschließen wir heute nur eine kurze Strecke zu gehen. Nach ca. 16 km finden wir in Melide eine schöne Pilgerherberge (6 Leute im Zimmer) wo wir bleiben. Die Stadt ist bekannt für ihre Zubereitung von gekochter Krake (=Pulpo, siehe Foto) Diese galicische Spezialität wird natürlich gleich probiert. Dani :-) Michael :-(

Herzliche Glückwünsche an Alois!

Noch ca. 55 km bis Santiago.



Pilgertag 13

Pilgertag: 14.09.2012

 

Etappe: Melide (E) – Arzua (E)

Start-Ziel: 7:45 – 12:15

Strecke: 15 km zu Fuß

Nachtlager: Pension Rua

 

 

 

 

Wegnotizen:

Angenehm war die Nacht in der Alberge. Nette Leute und interessante Gespräche lassen aber nur wenig Schlaf zu. Alle starten früh (wegen der Wärme), so auch wir. Unsere Etappenlängen passen wir jetzt den Restkilometern bis Santiago „strategisch" an (wegen der großen Pilgerschar ist es besser beizeiten eine Unterkunft zu finden). Der Weg war wieder wunderschön wie auch das Wetter. Die Pension heute ist okay. Nach dem Duschen, dem Wäschewaschen und einer kurzer „Siesta" freuen wir uns auf den Stadtbummel und ein leckeres Essen heute Abend.

Noch ca. 40 km bis Santiago.



Pilgertag 14

Pilgertag: 15.09.2012

 

Etappe: Arzua (E) – Pedrouzo (E)

Start-Ziel: 7:30 – 13:30

Strecke: 20 km zu Fuß

Nachtlager: Pension O Muino

 

 

 

Wegnotizen:

Heute hatten wir den bisher kurzweiligsten Wegabschnitt unser bisherigen Etappen. Die schöne Streckenführung durch Eukalyptuswälder, Wiesen, alte Ortschaften und angeregte Unterhaltungen mit Pilgerkollegen (siehe Foto) ließen die Zeit schnell verstreichen. Nun sind wir froh zeitig eine Unterkunft (Pension mit Minizimmern 2x3m - aber schön) gefunden zu haben, denn die Sonne brennt gnadenlos vom herrlich blauen Himmel (über 33°C). Somit ist nun wieder Siesta angesagt, bevor wir uns am Abend im Ort umschauen und unser vorletztes Pilgermenü genießen wollen. Hoffentlich können wir gut schlafen, denn die Vorfreude auf Santiago ist riesig.

Liebe Judith: Happy birthday!!!

Noch ca. 20 km bis Santiago.



Pilgertag 15

Pilgertag: 16.09.2012

 

Etappe: Pedrouzo (E) – Santiago (E)

Start-Ziel: 8:00 – 14:00

Strecke: 21 km zu Fuß

Nachtlager: Hospedaje Santa Cruz

 

 

Wegnotizen:

Voller Erwartungen brechen wir wieder bei bestem Wetter zu unserer letzten Fußpilgeretappe auf. Der Weg hat es noch einmal in sich. Es geht mehrmals steil bergauf und bergab. Als endlich Flugzeuggeräusche des nahenden Aeroporto von Santiago zu hören sind, denken wir, es wäre bald geschafft. Doch endlos zieht sich der Camino über den Monte de Gozo und durch die Straßen bis zur Kathedrale. Nach 21 km sind wir am Ziel und halten um ca. 14.30 Uhr voller Stolz unsere Compostella (siehe Foto) in den Händen. In unmittelbarer Nähe der Kathedrale finden wir eine einfache Unterkunft. Nach kurzem Frischmachen geht es nun zu den Sehenswürdigkeiten dieser wunderschönen Stadt. Müssen unsere Webside-Aktualisierung unterbrechen, da gerade Buspilgerer aus der Heimat an uns vorbeilaufen-so klein ist die Welt! Buen Camino Familien Hadank, Bjarsch, Pötschke, Löschau.......!

Wir haben es geschafft.



Pilgertag 16

Pilgertag: 17.09.2012

 

Etappe: Santiago (E) – Sarria (E)

Start-Ziel: 15:30 – 18:00

Strecke: 120 km mit Bus

Nachtlager: Casa Matias

 

 

 

Wegnotizen:

Kurz war die Nacht in Santiago. Bis Mitternacht haben wir noch auf dem Platz vor der Kathedrale nach Pilgermanier unsere Ankunft mit vielen Gleichgesinnten gefeiert. Auf den warmen Steinen des Praza do Obradoiro hätten wir es noch bis zum Morgengrauen aushalten können, doch für den Tag stand noch einiges auf dem Plan. Um 12.00 Uhr besuchten wir die feierliche Pilgermesse, die wir als besonders eindrucksvoll empfanden. Nachdem wir noch etwas die sehenswerte Altstadt genießen konnten, ging es dann schon gegen 15.30 mit dem Bus zurück nach Sarria zum Ausgangspunkt unserer Fußpilgeretappen. In einer einfachen Pension finden wir ein Nachtlager (das Hotel, wo wir unsere Bikes abgestellt hatten, war leider ausgebucht). Nach einem mäßigem Abendbrot und einem langen, ereignisreichen Tag begeben wir uns müde zu Bett.



Pilgertag 17

Pilgertag: 18.09.2012

 

Etappe: Sarria (E) – Fisterra (E)

Start-Ziel: 11:00 – 14:45

Strecke: 198 km mit Motorrad

Nachtlager: Hotel Finisterre

 

 

 

Wegnotizen:

Um halb acht sind wir losgelaufen unsere Motorräder abzuholen (am „Motorradhotel" bekamen wir noch ein gutes Frühstück),11.00 Uhr waren alle Sachen umgepackt und wir konnten starten. Die Fahrt war toll, auf guten, kurvenreichen Straßen ging es oft direkt am Camino entlang. Nach knapp 200 km erreichten wir bei bestem Wetter das Kap Finisterre. Die Landschaft hier ist traumhaft und die Übernachtungspreise überraschend günstig. Wir beziehen in einem recht ordentlichen Hotel ein Doppelzimmer für 42 Euro und lassen uns in einem Fischrestaurant direkt am Hafen kulinarisch verwöhnen. Dabei treffen wir , wie so oft auf dieser Reise, Pilgerfreunde vom Camino. Natürlich wird der Abend wieder lang und nun ist es kurz vor Mitternacht (deshalb noch einen schnellen, aber umso lieberen Geburtstagsgruß an Matthias).



Pilgerabschlusstag

Pilgertag: 19.09.2012

 

Etappe: Fisterra (E)

Nachtlager: Hotel Finisterre

 

 

 

 

 

 

Wegnotizen:

Jetzt, wo wir am Kilometerstein 0,00 des Jakobsweges angekommen sind, endet unsere Pilgertour. Heute ist bei strahlend blauem Himmel faulenzen angesagt. Den Tag werden wir mit Baden- und Spazierengehen, in der Sonne liegen und natürlich gut essen und trinken verbringen. Morgen geht es dann beizeiten in Richtung Heimat. Auch auf der ca. 3000 km weiten Rücktour werden wir sicher noch interessante Dinge erleben, die wir aber auf dieser Seite nicht mehr dokumentieren werden. Trotzdem sind wir auch weiterhin online und über die oben genannte Mailadresse zu erreichen. Wir danken allen, die uns mit ihren Gedanken begleitet und uns per Mail viele Glück- und Segenswünsche gesandt haben. Mit unseren Aufzeichnungen wollten wir einen kleinen Einblick in das Abenteuer „Motorradpilgern auf dem Jakobsweg" geben und vielleicht konnten wir den einen oder anderen dazu anregen etwas Ähnliches zu tun.

 

Fazit der Reise:

Der Weg von Sachsen nach Galicien war anstrengend aber wunderschön, schmerzreich aber voller Glücksmomente. Es war kein Urlaub sondern eine Pilgerreise. Wo auch immer wir mit Leuten Kontakt hatten, trafen wir auf Offenheit und Freundlichkeit. Besonders auf dem langen Weg durch Frankreich überraschte die nette Art unserer Gastgeber. Die Landschaften und Orte, welche wir durchquerten, wechselten ständig und manche machten Lust auf eine spezielle, eigenständige Entdeckungsreise.

Die Fußpilgeretappen auf dem Camino haben einen eigenen Stellenwert. Es war eine einzigartige Zeit des Weges voller Eindrücke, Gespräche aber auch Stille und Einkehr. Das Gefühl nach fast 3000 km in Santiago anzukommen ist einfach unbeschreiblich. Voller Respekt verneigen wir uns vor all den Pilgern die 800 km und mehr zu Fuß oder mit dem Rad (bzw. Pferd!) zurückgelegt haben um das Grab des Hl. Jakob zu besuchen. Aber wir sind auch ein bisschen neidisch, dass die meisten von ihnen in knapp 4h bequem via Flugzeug wieder zu Hause sind. Aber so hat jeder sein Opfer dem Weg gezollt, auch wir Motorradfahrer.

Allen, die unseren Weg mit Interesse auf dieser Seite verfolgt haben, danken wir von Herzen!

Dani und Michael